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Terra XXL Expedition Erde GERMAN dTV DVD PAL

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Terra XXL Expedition Erde GERMAN dTV DVD PAL

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Name:Terra XXL Expedition Erde GERMAN dTV DVD PAL

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Terra XXL-Expedition Erde.GERMAN.dTV.DVD-PAL-TFT

Datei......................: VOB
Type.......................: DVD
Source ..................: dTV
Codec....................: MPEG-2
Videobitrate...........: PAl.6.0 MBit/s,CBR,720x576/24Bit
Framerate.............: 25fps
Audioformat...........: Mp3/224kbps
Samplingrate.........: 48000 Hz
Spieldauer..............: 3:03:01 Std.
Dateigroesse..........: 3.63 GB





Atmosphaere
Man kann sie weder sehen noch riechen oder schmecken, trotzdem waere alles Leben auf der Erde ohne sie zum Untergang verurteilt. Die Atmosphaere ist der Schutzschild unseres Heimatplaneten. Sie huellt den Globus in eine warme, feuchte Schicht, bewahrt uns vor gefaehrlichen Strahlen aus dem All und haelt den Sauerstoff bereit, den wir zum Leben brauchen.

Thomas Reiter ist in dieser Folge voellig in seinem Element. Er nimmt den Zuschauer mit auf einen Flug im Tornado und berichtet von seinen Erlebnissen im Weltraum. Gemeinsam mit dem Moderator reist das Publikum durch die vier wichtigsten Schichten der Atmosphaere und lernt deren Bedeutung kennen.

In Westaustralien besucht Thomas Reiter die aeltesten Lebensformen der Welt: die Stromatolithen. Diese einfachen Einzeller sind für eine Revolution in der Erdgeschichte verantwortlich. Als eine der ersten Arten überhaupt nutzten sie Sonnenlicht als Energiequelle und betrieben Fotosynthese. Als Abfallprodukt ihres Stoffwechsels produzierten sie gigantische Mengen von Sauerstoff, der heute Lebensgrundlage für zahllose Lebewesen ist.

Aber Sauerstoff ist nicht das einzige Gas, das eine ueberlebenswichtige Funktion für uns erfuellt. Auch Kohlendioxid ist von großer Bedeutung als Teil eines globalen Waermeregelungssystems. Seine Eigenschaft, als Treibhausgas zu wirken und Sonnenlicht auf die Erde zurueck zu spiegeln, wird im Zuge der Klimadiskussion stets als negativ beurteilt. Tatsächlich hat genau diese Eigenschaft die Erde im Laufe ihrer Geschichte mehrfach vor der totalen Vereisung gerettet.

Besondere Highlights sind in dieser Folge ausserdem die ungewoehnlichen Demonstrationen von Troy Hartman. Er ist Skysurfer und stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass Luft nicht einfach gasfoermig ist, sondern auch Eigenschaften einer Fluessigkeit aufweist. Seine "große Welle" findet er nicht auf dem Meer, sondern am wolkenreichen Himmel im Norden Kaliforniens.

Jim Edds bleibt zwar auf dem Boden, aber seine Forschungarbeit ist deshalb nicht ungefaehrlicher. Edds ist Sturmjaeger. Mit ihm reist das Team in den Anden geradewegs ins Zentrum einer gigantischen Gewitterfront. Die dabei entstandenen spektakulaeren Aufnahmen von Blitzen dokumentieren, wie viel Energie waehrend eines Gewitters in der Atmosphaere freigesetzt wird.



Eis
Für viele ist Eis nicht mehr als gefrorenes Wasser - eine fatale Fehleinschaetzung. Seit Menschen auf der Erde leben, war Eis die dominante Kraft. Eiszeiten loesten Massensterben aus, und Gletscher gaben den Landschaften, die wir bewohnen, ihre Form. Vermutlich haben die Eismassen sogar mehrfach die Entwicklung unserer Art beeinflusst.

Zu Beginn der Sendung untersucht Thomas Reiter einen der grten Gletscher der Welt, den Vatnajoekull im Südosten Islands. Abgeseilt in einer Gletscherspalte lernt er das Eis als eine der aussergewoehnlichsten Substanzen der Erde kennen, die ganz verschiedene, zum Teil widerspruechliche Eigenschaften in sich vereinigt. Einerseits ist Eis sehr fest. Thomas Reiter und das ZDF-Team verlassen sich darauf, dass es so viel Festigkeit wie Fels besitzt und beim Abseilen ihr Gewicht problemlos traegt. Andererseits verhaelt sich das Eis eines Gletschers aber auch wie eine Fluessigkeit. Über laengere Zeitraeume betrachtet, ueberwindet es weite Strecken und gleitet ins Tal hinunter.

Diese Fliessbewegung konnte mit Hilfe extremer Zeitrafferaufnahmen sichtbar gemacht werden. Mehrere Monate beobachtete eine Spezialkamera beispielsweise den Argentire Gletscher in den franzoesischen Alpen. Zusammengedraengt auf wenige Sekunden ermoeglichen die Aufnahmen, dass die Dynamik des Gletschereises für das menschliche Auge sichtbar wird.

Welche gewaltigen Energien tatsächlich im Eis schlummern, kann man an den Landschaften sehen, die einst von Eis bedeckt waren. Joe Houlding ist einer der besten Extrembergsteiger der Welt. Er bezwingt für die Sendung den El Capitan, einen Monolithen im kalifornischen Yosemite Nationalpark. Der Fels wurde zum Eldorado der Kletter-Szene, weil die Waende des Giganten fast senkrecht aufragen und erstaunlich glatt geschliffen sind. Es gibt nur sehr wenige Bergsteiger, die dieser Herausforderung gewachsen sind. Ohne den Einfluss des Eises waere der El Capitan allerdings ein Allerweltshügel geblieben. Waehrend einer der letzten Eiszeiten schliffen die Eismassen eines gigantischen Gletschers den Fels in Form.

Eine ganz besondere Perspektive auf "ihren" Gletscher hat die Glaziologin Miriam Jackson. Ihr Arbeitsplatz liegt mehrmals im Jahr bis zu 200 Meter tief unter den Eismassen des norwegischen Svartisen Gletschers. In dem Eislabor am Gletscherboden versucht sie herauszufinden, warum das Eis sich ueberhaupt talwaerts bewegt und welche Geschwindigkeiten es erreichen kann. Dabei macht sie eine sensationelle Entdeckung: Auf dem Boden des Gletschers gibt es trotz konstanter Minusgrade Wasser, das nicht gefroren ist. Ebenfalls einem Gletscher auf den Grund gehen moechte Konrad Steffen.

Seit 30 Jahren untersucht der Wissenschaftler den Jacobshavn Gletscher in Groenland. In den Eisgiganten kann man allerdings kein Eislabor schmelzen. Steffen versucht stattdessen, eine Kamera, die die NASA für die Erkundung fremder Planeten entwickelt hat, auf den Grund des Gletschers hinab zu lassen.



Ozeane
Die Ozeane der Welt sind fast so alt wie die Erde selbst. Schaut man auf das Meer, kann man einen Blick geniessen, der sich seit Milliarden Jahren nicht veraendert hat. Aber die Ozeane sind viel mehr als ein uraltes Wasserreservoir. Sie formen und verändern den Planeten. An den Kuestenlinien der Erde kann man sehen, wie ihre enormen Kraefte das Land abtragen und so die Form eines jeden Kontinents bestimmen. Die Weltmeere sind für das Klima verantwortlich, und in ihren Tiefen soll sogar das Leben entstanden sein.

Die Reise von Thomas Reiter beginnt auf dem offenen Ozean. Hier verfolgt er den Weg der Wellen, die sich weit draussen auf den Meeren bilden, die Energie des Windes einfangen und weitertragen bis sie schließlich auf Land treffen. Der uralte Kampf zwischen Ozeanen und Kontinenten wird durch Superzeitrafferaufnahmen eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Eine weitere uralte Kraft, durch die die Ozeane die Welt beeinflussen, sind die vielfach vernetzten und verzweigten Stroemungssysteme. Thomas Reiter erklaert die neueste Forschungsrichtung, die einen kuriosen Ursprung hat: Gummientchen. Die schwimmfesten Tiere waren bei einem Schiffsunglück in den Pazifik gefallen und hatten von dort aus eine unglaubliche Reise um die Erde angetreten.

Sie lenkten die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf ein weltumfassendes Stroemungssystem, das heute als "Globales Foerderband" bezeichnet wird. Diese gewaltige Stroemung ist für den Waermeaustausch auf der gesamten Erde von enormer Bedeutung.

Dass die Ozeane genauso wie die Kontinente einem staendigen Wandel unterliegen, zeigt die Forschung von Tim Wright. Der Geologe untersucht Erdspalten in Aethiopien, die erst vor kurzem entstanden sind. Diese ständig wachsenden Risse in der Oberflaeche Ostafrikas interpretiert der Wissenschaftler als erste Prozesse, die zur Bildung eines Meeres fuehren.

"Das ist der einzige Ort der Welt, an dem man die Geburt eines neuen Ozeans beobachten kann", kommentiert Wright den Befund. Neue Meere entstehen, andere sterben. Ausgerechnet die Tage unseres liebsten Urlaubsmeeres sind gezaehlt. Das Mittelmeer verliert schon jetzt durch Verdunstung mehr Wasser als Regen und die grossen Flusssysteme wieder auffuellen koennen. Glücklicherweise wird es einige Millionen Jahre dauern bis sich dort, wo sich heute Wassermassen ausdehnen, eine Salzwueste bildet.


Vulkane
Vulkane gelten allgemein als gefaehrlich und zerstoererisch. Sie bedrohen den Menschen und seine Habe durch Lavastroeme, Ascheregen und giftige Gase. Der erste Teil der BBC/ZDF-Reihe beweist entgegen dieser Vorurteile, dass die Feuer spuckenden Berge waehrend der langen Geschichte der Erde nicht nur für Negativschlagzeilen sorgten.

Thomas Reiter besucht einige der vulkanisch aktivsten Zonen unseres Heimatplaneten und macht deutlich, welche wichtige Rolle Vulkane bei der Entstehung des Lebens spielten. Keine andere Kraft hatte in der Erdgeschichte so großen Anteil an der Gestaltung und Umgestaltung der Welt wie sie.

Die Expedition beginnt in Island. Hier erkundet Thomas Reiter aus der Luft und sogar unter Wasser die Wirkungsweise vulkanischer Aktivitaet. Die Klippen von Thingvellir sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie die Hitze aus dem Erdinneren die Oberfläche verändert. Aus dem Helikopter kann man deutlich sehen, wie der massive Fels auseinandergerissen wurde, aber erst beim Tauchgang in der Silfra Spalte wird deutlich, welche gigantischen Kräfte hier tatsächlich am Werke sind.

Thomas Reiter taucht hier zwischen zwei Kontinentalplatten. Quer durch Island verläuft die Grenze zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Platte, die in jedem Jahr einige Zentimeter auseinanderdriften. Was sich zunächst wenig spektakulaer anhört, hat im Laufe der Jahrmillionen massive Felswaende auseinander gesprengt und immer wieder zu Vulkanausbruechen gefuehrt.

Noch wichtiger für das Leben auf der Erde ist es allerdings, wenn Kontinentalplatten aufeinander zu geschoben werden. An solchen Stellen falten die Platten Gebirge auf und erschaffen so ständig neue Landmassen. Kaeme dieser Prozess irgendwann zum Erliegen, waere alles Land auf dem Planeten zum Untergang verurteilt. Die Erosion würde im Laufe der Zeit jeden Kontinent abtragen, bis die Oberflaeche der Erde gleichmig mit einer vier Kilometer dicken Wasserschicht bedeckt waere.

Neueste Forschung belegt ausserdem, dass der Vulkanismus die Erde schon mindestens einmal vor einer weltumspannenden Katastrophe gerettet hat. Der Geologe Paul Hoffman fand in Namibia Hinweise auf eine globale Vereisung des Planeten. Sogar am Aequator gab es Gletscher und Eisberge. Der Wissenschaftler geht davon aus, dass der gesamte Globus im Schnitt unter einer Kilometer dicken Eisschicht begraben war.

Aus dieser frostigen Umklammerung haette sich unser Heimatplanet ohne die Aktivität der Vulkane bis heute nicht befreien koennen. Durch ihren Ausstoss von Kohlendioxid veraenderten sie das Klima und tauten den Kuehlschrank Erde wieder auf.

Eine ganz besondere Sensation sind extreme Zeitrafferaufnahmen des aethiopischen Vulkans Erta Ale. Er gehoert zu den wenigen Vulkanen, die kontinuierlich so viel Hitze erzeugen, dass sich ein Lavasee aus fluessigem Gestein im Kraterinneren bildet. Nur durch die Zeitrafferaufnahmen ist es moeglich, die dynamischen Prozesse in dem aussergewöhnlichen See zu verstehen.

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